Ultima Online Freeshard

Geschichte

Kapitel I - Die Anfänge
Wir schreiben das Jahr 0 - eine neue Zeitrechnung beginnt! So eben haben tausende
von Menschen ein Wunderwerk geschaffen. Die Stadt Britannia wurde errichtet! Dies
ist die erste von Menschen errichtete Stadt auf dem Boden Millenias und daher etwas
ganz besonderes. Bis vor einigen Monaten lebten die meisten Menschen noch in
verstreuten Häusern, doch jetzt lebt man im Schutze eines geordneten Staates und
eines guten Systems, welches alle Teile der Bevölkerung zufrieden stellt.

Im Norden dieser riesigen Stadt, steht das Schloss, der Sitz des neuen Königreiches,
das Schloss des Königs Richard Britannia I., welcher den Bau der Stadt über Jahre
hinweg leitete und auch nach Beendigung dieses grössten Projekts die Eröffnungsfeier
im Schloss Britannias leitete. Viele Gäste kamen, darunter auch Zwerge aus Til Eleth,
und Hochelfen aus Trinsic und Magincia.

So bildete sich am selbigen Tage eine neue Macht, der britannische Bund. Zusammen-
gesetzt aus den Städten Trinsic, Magincia, Til Eleth und Minoc und letztendlich auch
Britannia, welches diesen Völkerbund leiten sollte, sollte eine neue Macht geschaffen
werden. Zum einen um eine neue Ordnung in die damals rauhe Welt zu bringen, zum
andern, um den Rassenfeind, die Orks, ein für alle mal zu vertreiben.

Kapitel II - Die Epoche der Weisheit
Während vielen Jahrhunderten blühte die Wirtschaft und der Wohlstand Millenias auf.
Es herrschte, von einigen wenigen, immer seltener werdenden, Orkübergriffen abgesehen,
Frieden im Land. Die Kreativität der Künstler erschuf Statuen und grosse Kunstwerke,
welche selbst heute noch mit grosser Faszination bewundert werden.

Die meisten Leistungen in der Wissenschaft und den bereichen wie Alchemie und den
arkanen Künste wurden während dieser Epoche die häufig als die "Epoche der Weisheit"
bezeichnet wird, erbracht. So ist es nicht verwunderlich das die Akademie der arkanen
Künste im Jahre 395 von Grossmagus Askati Balarok und nur ein Jahr später der Tempel
von Britannia von Hohepriesterin Magdalena van Krison gegründet wurde.

Auch fällt die Gründung von Vesper im Jahre 449, durch König Sigfried Britannia V, in
diese Zeit. Siegfried Gründete Vesper damals als Handelsmetropole, welche als Binde-
glied zwischen Britannia und Magincia, welches Handelsverbindungen in die ganze Welt
besitzt, dienen sollte. Siegfrieds Plan ging auf, nur 20 Jahre nach dem er den Grund-
stein gelegt hatte war Vesper fast so gross wie Britannia. Der Handel mit den Hochelfen
und der restlichen Welt lies die Schatzkammern des Königs zum bersten voll werden.

Kapitel III - Untergang eines Reiches
Der Reichtum der den Bewohnern Britannias zuteil wurde, hatte auch seine Schatten-
seiten. Der König, die Wachen, die Krieger und sogar das einfache Volk wurde mit jedem
Jahr dekadenter und träger. So war zum Beispiel König Thomas Britannia IV der fast jeden
Tag ein rauschendes und feuchtfröhliches Fest gab zu dem jeder eingeladen war, welcher
im Schloss erschien. Oder König Heinrich Britannia I der sein, aus Gold bestehendes,
Besteck nach jeder Mahlzeit ins Meer werfen lies.

Im Jahre 607 sollte sich die Dekadenz, welche die verfettete Bevölkerung in ihrem Griff
hielt, rächen. In diesem Jahr fand nämlich einer der verheerendsten Orkangriffe statt
welche Millenia seit Jahrhunderten gesehen hatte. Woher plötzlich so viele Orks kamen
weiss niemand so recht, manche behaupten sie seien mit Schiffen gekommen, andere
wiederum glauben ein Gott hätte seine Finger im Spiel gehabt um die Menschen für ihr
frevelhaftes Benehmen zu bestrafen und einige ganz zynische Historiker meinen die Orks
hätten sich ganz normal vermehrt aber es sei den volltrunkenen Menschen einfach nicht
aufgefallen. Woher auch immer sie kamen, sie kamen, und das in Horden. Noch bevor die
Staaten des Bundes recht begriffen was passiert, hatten die Orks Vesper geschleift und
praktisch dem Erdboden gleich gemacht, tausende Menschen und auch einige Hochelfen
ließen ihr Leben.

Trotz dieses herben Schlages gelang es dem Bund, vor allem den Zwergen, einen kühlen
Kopf zu bewahren und eine Streitmacht auf die Beine zu stellen. So geschah es, dass
die Orks kurz bevor sie Minoc erreichten, einer grossen Armee aus Menschen und Zwergen
gegenüber stand. Wie viele auf beiden Seiten starben weiss niemand so genau, fest steht
nur, dass die Orks schlussendlich geschlagen und nach Cove zurückgetrieben wurden.

Nun begang der damalige König Heinrich Britannia II den folgenschweren Fehler, aus
Rachedurst für die Zerstörung Vespers, die Orks auf ihrem Territorium angreifen zu
wollen, anstatt für Ordnung in seinem Land zu sorgen. Nun da die Einnahmen durch
Vesper versiegt waren, zehrten Jahre lange Angriffskriege gegen die Orks an dem
Reichtum des Landes. Trotz Unsummen von investiertem Gold und Aufmärschen mehrerer
großer Armeen gelang es Britannia nicht die Orkische feste Cove zu nehmen. Und so
kam es wie es kommen musste und der Schatzmeister musste dem König mitteilen, dass
die Königlichen Schatzkammern leer seien. Nachdem Heinrich den Schatzmeister köpfen
lies, schickte er Boten in das Land der Hochelfen, die für ihren grossen Reichtum
bekannt wahren um diese um Gold zu bitten.

Doch alle Boten kehrten mit der Nachricht zurück, dass die Hochelfen keinen Sinn
darin sehen Britannia Gold zu leihen, zumal seit der Zerstörung Vespers und der
Verarmung des Königs, der Staat der Menschen kein lohnender Handelspartner mehr
sei. Der König jedoch lies nicht locker und schickte weitere Boten in denen er die
Hochelfen daran erinnerte, dass sein und ihr Land Bundesgenossen seien. Daraufhin
kündigte der Hochelfische König Balarin das Bündnis mit den Menschen auf, mit der
Anmerkung dass die Hochelfen nun da sie nicht mehr im Bund mit den Menschen standen
auch nicht verpflichtet seien diesen in finanzieller Hinsicht auszuhelfen. So zerbrach
der einst so feierlich gegründete Bund nach mehr als 600 Jähriger Existenz.

Kapitel IV - Harte Zeiten
Dunkle Jahre folgten. Durch die leeren Kassen mangelte es bald an allem und Hunger und
Seuchen fegten durch die Straßen Britannias. Dazu kam noch, dass König Heinrich Britannia,
dem Wahnsinn anheim fiel und sich schließlich in einer trostlosen Sturmnacht das Leben
nahm, ohne einen Thronerben zu hinterlassen. Nun war auch die 600 Jahre alte Blutlinie
der Britannias unterbrochen. So begann das Geplänkel und die Ränkespiele zwischen den
niederen Adligen um die Thronherrschaft.

Schließlich gelang es Heinrich Barbarossa den Thron zu besteigen, woraufhin er an
Gedenken an die königliche Blutlinie den Namen Heinrich Britannia IV annahm. Seitdem erhält
jeder König den Nachname Britannia wenn er den Thron besteigt. Wie dem auch sei Heinrich
hielt den Thron nicht lange inne, als er durch einen Giftanschlag getötet wurde. Nun brach
das blutige Chaos vollends aus, König folgte auf König, Revolte auf Revolte und Staats-
streich auf Staatstreich.

Die Bevölkerung, welche am meisten unter dem Wechsel der Könige litt wurde immer
unzufriedener und so beschloss eine nicht kleine Zahl von Bauern und Handwerkern in
das Gebiet des ehemaligen Vespers umzusiedeln und dort einen unabhängigen Staat zu
gründen. Sie errichteten auf den Ruinen des einst riesigen Vespers eine kleine Stadt,
welche bis heute nicht sonderlich gewachsen ist. Da in Britannia sowiso das Chaos
herrschte gab es niemanden der gegen die Unabhängigkeit Vespers Einspruch einlegte.
Der Zustand des völligen Chaos hielt mehr als ein halbes Jahrhundert die Bevölkerung
fest in ihren Klauen.

Doch im Jahre 681 schien die Krönung Thomas Britannia V endlich das Ende der Krise
einzuläuten. Es gelang ihm innerhalb von nur 8 Jahren die Wirtschaft einigermassen
zu stabilisieren. Er ließ die Gebäude, welche während den Aufständen zerstört wurden
wieder aufbauen und Unmengen von Erzen in den Minen abbauen. Er begann einen sehr
regen Handel mit den Zwergen von Til Eleth und schaffte es sich das Wohlwollen der
Hochelfen wieder zu verschaffen.

Nun da für die Bewohner Britannias endlich wieder ein Licht am Ende des Tunnels
sichtbar war, zogen sich erneut Wolken des Unheils zusammen. Es waren schicksalhafte
Zeiten als zuerst im Jahre 702 die Mine in der Nähe der Echsensümpfe von Orks besetzt
wurde. 2 Jahre später stürzte eine der Minen während eines Erdbebens ein. Eine weitere
Mine versiegte durch den Raubbau an der Erde. Das wenige Erz, welches jetzt noch aus
den Minen getragen wurde reichte kaum aus um die Wirtschaft in Bewegung zu halten.

So folgten Jahre fast völligen Stillstandes, in denen zwar jeder gerade noch genug
zu Essen hatte, aber sonst überhaupt nichts. Es war schließlich wieder König Thomas,
dem die Idee eines zweiten Minenlagers in zwergischem Gebiet kam. Lange verhandelte
er mit den Zwergen um drei ungenutzte zwergische Minen Nördlich von Til Eleth auf
einer Halbinsel namens Sierria. Es war schließlich das Jahr 718 als König Thomas
auf dem Sterbebett von den Zwergen die Erlaubnis erhielt eine Kolonie in Sierria
zu errichten. Der König soll, nachdem er das königliche Siegel mit zitternder und
schwacher Hand unter den Vertrag gesetzt hatte, mit einem Lächeln auf den Lippen
gestorben sein.

Kapitel V - Die neue Welt
Die Aufbruchstimmung war gross, als diese erfreuliche Botschaft sich in Britannia
ausbreitete. Viele ließen ohne lange zu zögern ihr ohnehin wertloses Hab und Gut
zurück und machten sich in der Hoffnung auf einen Neuanfang auf den Weg nach Sierria.
Bald schon wuchs auf der großen Grasfläche welche Sierria damals bedeckte eine
beträchtliche Siedlung aus dem Boden, welche hauptsächlich aus den Holzbaracken der
Minenarbeiter bestand.

Wie es König Thomas erhofft hatte, waren die Minen reich an Erzen und ganz Britannia
ereilte ein erneuter Goldsegen. Lange Zeit genossen Britannia sowie Sierria einen
stetig steigenden Wohlstand, so das sich bald auch allerlei anderes Handwerk in Sierria
niederließ. Der einst so geschundene Staat begann langsam wieder aufzublühen und
Mancheiner sprach bereits schon wieder von Wohlstand und Reichtum.

Sierria begann auch in dieser Zeit ein gutes Verhältnis mit den Zwergen zu knüpfen,
so dass die beiden Völker an jener Stelle bald eine innige Freundschaft verband.
Doch wenn uns die Geschichte eines lehrt, dann, dass nichts von Dauer ist. So geschah
es im Jahre 801 das Alucard Lykantrophus seinen Fuss auf Britannischen Boden setzte.
Niemand ahnte welch grausames Schicksal er über Britannia bringen würde als er ihm
heiligen Begräbnisstempel, welcher schon lange vor der Gründung der Stadt existierte,
mit seinen unheiligen Experimenten begann.

Es war schließlich das Jahr 819 als der Totenbeschwörer Alucard, auf der suche nach
Unsterblichkeit, Energien aus infernalen gefielden anzapfte und sie in unsere Welt
leitete. Ein Wehklagen wie aus tausend toten Kehlen soll damals über Millenia zu
vernehmen gewesen sein. Es war jener Augenblick, als die längst verstorbenen aus ihren
Gräbern stiegen und Alucard sich in einen nahezu Unsterblichen Lich, einen Lord der
Toten, verwandelte. Alucard sandte kurz nach jenem Tag, getrieben von Hass und bösen
Geistern, eine Legion von Untoten in Richtung Britannia.

Die Stadt wehrte sich tapfer gegen die Untoten doch Alucard schickte weitere Wellen
seiner Krieger vom Begräbnisstempel, welcher heute als Seelentempel bekannt ist, zu
ihnen. Der Kampf zehrte schnell am Gold und an den Ressourcen des Landes und so erließ
König Heinrich Britannia V einen erlass, der die Bewohner Sierrias dazu verpflichtete
ohne Gegenleistung ihr Erz abzuliefern.

Um das bis dahin recht autonom existierende Sierria besser kontrollieren zu können,
ernannte der König zeitgleich einen niederen Adligen mit nahmen Andurias von
Greifenfurt zum Stadthalter von Sierria. Dieser hatte bald königsgleiche Macht in
der "Neuen Welt" und er regierte mit eiserner Faust. Er schickte jeden, mochte es Kind,
Weib oder Greis sein in die Minen um das für den Krieg nötige Erz zu schürfen. Wer
nicht gehorchte wurde hingerichtet.

Die Menschen in Sierria nagten bald am Hungertuch. Einst waren sie als freie Siedler
hierher gekommen, doch nun waren sie nicht viel mehr als Sklaven. Währendessen tobte
der Krieg mehr als 30 Jahre lang, bis es schließlich ein gewaltiger Aufmarsch von
Soldaten schaffte zum Seelentempel vorzudringen und Alucard zu stellen. Man sagt an
jenem Tag sei das Blut der Britannier Kniehoch im Seelentempel gestanden, denn
Alucard ließ seiner Macht mit finsterer Bösartigkeit vollen lauf.

Am Schluss war nur noch ein einziger Mann von der einst riesigen Armee übrig sein
Name war Jostrin der Starke, der Stärkste Krieger der je auf Millenia gewandelt ist.
Ein Kampf Mann gegen Monster entbrach den schließlich Jostrin beendete indem er dem
Lich seinen verwesten Kopf von den Schultern schlug. Alucard war zwar besiegt, aber
die unheilige kraft welche er verströhmte lässt noch bis heute die Toten unruhig
umherwandeln.

Nachdem der Krieg vorüber wahr hofften die Bewohner Sierrias, dass die alten Zustände
wieder einkehren würden. Doch sie irrten sich, der König besessen von dem Reichtum dem
ihm die Minen Sierrias versprachen, lies die Zustände noch verschärfen und schickte
einen zusätzlichen Trupp Soldaten nach Sierria. Auch wurde vom König bald die Weisung
erlassen geringere Straftaten mit Zwangsarbeit in der Mine zu bestrafen.

So zerbrachen die Hoffnungen der ersten Siedler unter dem Joch Britannias. Während die
Hauptstadt wieder wirtschaftlich zu erblühen begann, breitete sich Hunger, Not und Tod
in den schlammigen Strassen Sierrias aus. Auch die Bitten der Zwerge, welche sich der
Bevölkerung Sierrias sehr verbunden fühlte, änderte nichts an den Zuständen. Lange
währte diese Knechtschaft unter vielerlei Königen und Stadthaltern.

Kapitel VI - Der Aufstand
Doch wie sagte der grosse Philosoph Barimos Golaris einst: "Der Mensch stirbt lieber
stehend als dass er auf Knien überlebt". So geschah es im Februar des Jahres 913, dass
sich ein Jüngling aus einer Einfachen Kumpelfamilie, gegen den amtierenden Stadthalter
Urgol von Windenstadt auflehnte, weil dieser seine Schwester in den Kerker werfen lies.
Tristan war sein Name und indem er sich gegen den Stadthalter auflehnte, entfachte er
die Lunte der Rebellion, die schon lange brach lag um die Ketten der Tyrannei zu sprengen.

Tristan bezahlte sein Verhalten mit dem Kopf, doch die Bewohner Sierrias waren schon zu
aufmüpfig als dass sie dies stoppen konnte. Mit Pickel, Äxten und Mistgabeln zogen sie
gegen das Schloss des Stadthalters. Die völlig überraschte Stadtwache konnte dem
tödlichen Mob nichts entgegensetzen. Und so geschah es, dass dort wo nur wenige
Stunden zuvor Tristan erhängt worden war, der Körper des Stadthalters schreiend
verbrannte.

König Urs Britannia I war so wütend über die Nachrichten aus Sierria, dass er den armen
Boten der sie überbrachte Köpfen lies. Noch am selben Tag sannte er eine Armee gen
Sierria aus um die Rebellion zu beenden, koste es was es wolle. Und vermutlich wäre es
mit der Rebellion nicht weit gekommen, schließlich lebten in Sierria Minenarbeiter,
keine Krieger. Und schließlich hatten sie nur Pickel, Äxte und Mistgabeln an Stelle
von Schwertern und Schilden.

Doch da eilten die Zwerge vom nahen Til Eleth herbei und standen ihnen bei, denn die
Zwerge hatten schon lange missmutig auf die Geschehnisse in Sierria gesehen und die
Bevölkerung unterstützt wo es nur ging. Nun sahen sie eine Chance, sich für ihre Freunde
einzusetzen. Die Zwerge leerten ihre Waffenkammern und reichten den Sierrianern
Schwerter und Schilde. Auch reihten sich viele Zwerge in die Reihen der Rebellen ein.

Als die Truppen des Königs schließlich Sierria erreichte, standen ihnen fest
entschlossene Menschen und Zwerge gegenüber, welche mit der Verbissenheit und der
Wut eines Orken kämpfen würden. Noch einmal entlud sich der Hass auf Seiten Sierrias
und als die Schlacht vorbei war, lag jeder Britannier tot am Boden oder war geflohen.
Dies war der Beginn eines langjährigen Bürgerkrieges immer wieder schickte der König
Truppen aus um Sierria zu erobern, aber immer ergebnislos.

Der Minocsche Bund, wie sich das Verteidigungsbündnis zwischen Minoc, Til Eleth und
Sierria bald nannte, widerstand jedem Angriff. Aber nicht nur Sierria hat damals
schlechte Zeiten auch Britannia hatte Schwierigkeiten. Erneut waren die Kassen relativ
knapp, erneut Seuchen Hunger und Tot. Dazu kam noch, dass der König in schizophrener
Angst vor den Rebellen lebte und viele, die seiner Meinung mit den aierrianischen
Rebellen sympathisierten, exekutieren lies.

Dies wiederum sorgte dafür dass es immer mehr Sympathisanten gab, darunter auch
einige die aktiv ins Geschehen eingriffen. Einige Schlossen sich den Rebellen an,
andere spionierten für Sierria. Nun der Bürgerkrieg währte lange und fand erst im
Jahre 958 sein Ende als nach dem Tot Brasan Britannia II, König Theodor Britannia III
den Tron bestieg. Theodor wurde schnell des Kampfes müde und wollte nicht weiter die
Schatzkammern mit Kriegsausgaben belasten.

Und so wurde am 22 Dezember des Jahres 958 ein Friedensvertrag zwischen Britannia
und Sierria unterzeichnet. Auch mischte sich Theodor nicht ein als am 13. März 959
mit einem rauschenden Fest, die „Republik Sierria“ ausgerufen wurde. Es folgten gute
Jahre für beide Städte. Sierria gelang es 960 ein neues Handelsabkommen mit den
Hochelfen in Magincia abzuschließen. Sierria wuchs schnell zu einer prunkvollen
Stadt heran, eine Stadtmauer wurde errichtet, Regierungsgebäude gebaut und Pärke
eingerichtet. Der Wohlstand in Sierria und Britannia wuchs.

Kapitel VII - Feindschaften
Im Jahre 990 starb König Theodor Britannia III und sein Sohn Richard Britannia II
übernahm die Macht im Königreich. Nach einer kurzen Rede an das britannische Volk
erklärt der neue König der Republik von Sierria, geleitet von Patrizius Fernando II,
den Krieg. Es ginge darum dem "britannischen Volke sein rechtmässiges Land
zurückzugeben". Eine dunkle Gestalt vermummt in einen schwarzen Umhang begleitet den
König und scheint einen besonderen Einfluss auf ihn auszuüben.

Als am 4.12.990 plötzlich eine Welle orkischer Gewalt aus dem nichts erscheint und
Richtung Sierria strömt, scheint zusätzlich ein neuer Rassenkrieg zu entfachen. In
mehreren Schlachten vor den Toren Sierrias gelingt es allerdings der sierrianischen
Armee unter der Führung Julianos, dem Bruder von Patrizius Fernando II., die orkischen
Horden zurück zu schlagen. Geschwächt von den Angriffen der Orks wurde Sierria nun
von den britannischen Truppen belagert.

Als die glorreiche sierrianische Armee allerdings auch diese Angriffe zurückschlagen
konnte kam es zum Gegenangriff. Juliano formte eine Streitmacht und überfiel das
britannische Minenlager nahe Minoc. In einer erbitterten Schlacht über mehrere Stunden
erschien sich auf Seiten der Britannier eine klare Übermacht zu bilden. In einem Duell
Mann gegen Mann standen sich Juliano und der britannische Feldherr Siegrist van
Trommelhain gegenüber. Letzen Endes konnte Siegrist Juliano mit einem gezielten Hieb
niederstrecken, welcher daraufhin tot zu Boden ging.

Vor lauter Schock um den Verlust des geliebten Generals zog sich die Armee der
Sierrianer wieder zurück. Schwere Verluste wurden am Ende der Schlacht auf beiden
Seiten gezählt so einigte sich Britannia schließlich am Tage der Trauerfeier um
Juliano, einen Waffenstillstand mit Sierria einzugehen.

Das Treiben der Orks und der Dunkelelfen in den Wochen darauf brachte Britannia
und Sierria schließlich dazu am 20.3.991 einen Friedensvertrag zu unterzeichnen.
Ein halbes Jahr hatte der Krieg gedauert und einen wirklichen Sieger gab es nicht.
So verbündete man sich gegen die immer stärker werdenden Orks und Dunkelelfen um
wieder ein wenig Ordnung in die Welt zu bringen.

Vielleicht ist es dein Pfad welcher unser aller Schicksal bestimmt...

Kapitel VIII - Das schwarze Auge
Siehe Rollenspiel-Forum

Das Copyright unterliegt dem Domaininhaber